Warum wir mehr saisonales Gemüse essen sollten

GemüseUnsere Unternehmensphilosophie steht für Nachhaltigkeit - auch ethisches Handeln ist für uns eine absolute Selbstverständlichkeit. Daher produzieren wir plastikfreie Edelstahlbrotdosen um auch hier einen besonderen Beitrag für unsere Kunden und unsere Umwelt leisten zu dürfen.

Im heutigen Blogbeitrag wollen wir über die saisonales Wintergemüse sprechen und Dir aufzeigen, wie Du durch regionales Einkaufsverhalten Natur und Umwelt aktiv schonen kannst.

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Zwar fällt das saisonale Angebot im Winter etwas kleiner aus als zu anderen Jahreszeiten, jedoch wird es mit den hier aufgezählten heimischen Wintergemüsesorten kein Problem sein, Deinen Nährstoffbedarf abzudecken. 

Warum Saisonalität so wichtig ist

Obwohl heimischer Anbau in Deutschland problemlos möglich wäre, wird Obst und Gemüse leider immer noch in großen Mengen importiert. Das heißt der prozentuale Teil der Selbstversorgung von Obst liegt bei circa 22 Prozent - was nicht gerade viel ist.

Bei Gemüse ist es glücklicherweise mehr - etwa 36 Prozent. Bei Äpfeln ist es wiederum fast mehr als die Hälfte! Rund 63 Prozent stammen aus heimischem Anbau. Super! 

Aber: Da geht noch mehr! Um Umwelt und Ressourcen langfristig und nachhaltig zu schonen, solltest Du beim Obst- und Gemüsekauf so gut es geht auf regionale Produkte setzen.

Ein weiterer umweltschonender Aspekt, den wir alle im Hinterkopf behalten sollten: heimische Produkte aus Deiner Umgebung haben automatisch einen kürzeren Weg ins Supermarktregal als importierte Ware. 

Längere Transportwege ziehen einen hohen Energieverbrauch nach sich und strapazieren dadurch das Klima - insbesondere beim Flugtransport. 

Sollte es doch mal nicht anders möglich sein und Du brauchst Obst oder Gemüse, das Du in der aktuellen Saison nicht regional kaufen kannst, dann wähle zumindest Produkte aus Südeuropa statt aus Übersee.

Kohl in der Pfanne

Weitere Gründe, die für saisonales Obst und Gemüse sprechen:

  • Der Geschmack: Regionales Obst und Gemüse wird in der Regel reif geerntet. Durch die kurzen Transportwege kommen die Produkte in einem gut gereiften Zustand bei den Händlern oder auf Deinem Wochenmarkt an. Geht es um Importware schmecken beispielsweise Mandarinen im Winter am besten, da von November bis März Haupterntezeit in Südeuropa ist. 
  • Der Preis: Regionales Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Äpfel, ist meist günstiger als importiertes. Während der Haupterntezeit ist es sogar am günstigsten, da viel Masse an geernteten Produkten da ist und somit der Preis niedrig bleibt. 
  • Der Vitamingehalt: Wusstest Du, dass bei Raumtemperatur Vitalstoffe verloren gehen? Vor allem Vitamine. Durch einen langen Transportweg wird dieser Ablauf beschleunigt! Das heißt vor allem bei Importware bleibt hier einiges auf der Strecke, da diese meist vor dem fertigen Reifegrad geerntet wird und somit auch vor dem absoluten Vitamingehalt.
  • Die Wertschätzung: Kaufst Du saisonal ein, steigt auch immer mehr Dein Bewusstsein für Lebensmittel. Du beschäftigst Dich automatisch mehr mit den Produkten und auch ihrer Erntezeit.
    Dadurch wertschätzt Du beispielsweise die ersten frischen Erdbeeren wieder viel mehr, sobald der Sommer da ist und greifst nicht völlig selbstverständlich im Winter zu importierten Früchten.
    Kaufst Du regional und saisonal ein gehört der Gang zum Wochenmarkt auf jeden Fall dazu!
    Du kommst ins Gespräch mit anderen Menschen und Verkäufern und erfährst mehr über die Produkte aus Deiner Umgebung. Außerdem unterstützt Du so die regionale Landwirtschaft. Klasse!

Woran erkenne ich Regionalität?

Meistens gibt der Produzent oder der Handel an woher das zu verkaufende Obst und Gemüse stammt. Das jeweilige Ursprungsland erkennst Du anhand des Warenetiketts. Hier gibt es jedoch ein paar Ausnahmen. Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung hat diese in folgender Liste festgehalten.

Beim Einkauf langfristig auf Regionalität und Nachhaltigkeit zu achten bringt viele Vorteile mit sich. Du schonst Ressourcen und unterstützt gleichzeitig regionale Hersteller. Mittlerweile hat auch die Regierung die Notwendigkeit nachhaltigen Konsums erkannt und thematisiert diese anhand verschiedener Projekte.

Möchtest Du Dich noch mehr zum Thema Regionalität informieren? Dann lies Dir gerne folgende Tipps der Verbraucherzentrale durch. 

Orangen nebeneinander

Aber was ist mit verarbeiteter Ware? 

Die Herkunft verarbeiteter Produkte, wie zum Beispiel bei Erdbeerkonfitüre oder Trockenfrüchten im Müsli, muss der Hersteller nicht angeben. Dasselbe gilt auch bei Milchprodukten. Statt des Herstellers findet man leider oftmals nur den Hinweis “hergestellt für” auf der Verpackung und dann den Namen des Supermarktes.

Welches Gemüse kann ich im Winter kaufen?

Klar, in den Wintermonaten fällt die Auswahl an regionalem Obst und Gemüse logischerweise etwas kleiner aus als im Sommer oder Herbst. 

Aber nichtsdestotrotz hast Du neben saisonalen Obst- und Gemüsesorten auch die Möglichkeit regionale Lagerware wie Kartoffeln oder Kürbisse zu probieren. 

Hier siehst Du, welches Gemüse saisonal im Winter verfügbar ist und auf welches Du Dich zu anderen Jahreszeiten freuen darfst. Sei vor allem auf ein vielseitiges Angebot an Kohl, Knollen- und Wurzelgemüse gespannt. 

Kohl - das Wintergemüse

Kohl enthält wichtige Spurenelemente, Vitamin C sowie viele gute pflanzliche Stoffe. Ein passendes saisonales Meal Prep Rezept wäre beispielsweise cremiger Rotkohl mit Apfelmus oder Du genießt den gesunden Kohl ganz einfach roh. 

Solltest Du noch weitere Fragen haben, kontaktiere uns gerne!

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