Basische Ernährung – was du wissen solltest | Sattvii®

Basische Ernährung – was du wissen solltest

Die Säure-Basen-Regulation ist eine der Grundregulationen des menschlichen Körpers. Eine gesunde Ernährung und eine aktive Lebensweise bilden hierbei die Grundlage. Leider begünstigen veränderte Lebensentwürfe, Stress, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährungsgewohnheiten, wie sie in der heutigen Zeit immer häufiger vorkommen, ein unausgeglichenes Körpermilieu. Auch Lebensmittel, Putz- und Waschmittel sowie Körperpflegeprodukte können das empfindliche Gleichgewicht der Säuren und Basen in unserem Körper stören. Die Folge kann eine Übersäuerung sein. Sie äußert sich in verschiedenen Symptomen und sogar Erkrankungen, über die sich keine pauschalen Aussagen treffen lassen – fest steht jedoch, dass sie unseren Körper massiv überfordert. Eine basische Ernährung kann helfen, unseren Säure-Basen-Haushalt wieder auszugleichen, denn sie begünstigt die Entsäuerung des Dünndarms, der Lymphe und des Bindegewebes – Organe, die auf einen basischen pH-Wert angewiesen sind. Außerdem hilft sie dabei, die Magensäureproduktion zu regulieren. Im Folgenden erfährst du alles, was du sonst noch über die basische Ernährungsweise wissen musst – und wie Meal Prep dir dabei helfen kann, sie langfristig umzusetzen.

 

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Warum ernähren sich viele Menschen basisch?

Eine der Grundregulationen des menschlichen Körpers basiert auf dem Wechselspiel zwischen Säuren und Basen. Diese sogenannte Säuren-Basen-Regulation sorgt unter anderem dafür, dass deine Verdauung gut funktioniert. Säure ist dabei bis zu einem gewissen Grad gesund und wichtig – so zum Beispiel im Magen, dessen saures Milieu notwendig ist, um Nahrung zu verdauen. Der menschliche Körper erzeugt jeden Tag gesunde Säuren wie Milchsäure oder Kohlensäure. Die meisten Säuren nimmst du jedoch durch deine Ernährung zu dir. Süßigkeiten, tierisches Eiweiß und Softdrinks enthalten jede Menge Säure – darunter Essigsäure, Schwefelsäure und Phosphatsäure. Hinzu kommen Säuren aus anderen Quellen – so zum Beispiel in Stresssituationen, auf die manche Menschen mit einer überhöhten Salzsäureproduktion reagieren. Das ist in Maßen auch in Ordnung, doch es wird kritisch, wenn der Organismus mit einem Überschuss an Säuren zu kämpfen hat. Dann nämlich werden früher oder später die Organe in Mitleidenschaft gezogen – Erkrankungen wie Gicht, Arterienverkalkungen oder Rheuma können die Folge sein. Wie so oft ist auch hier Vorsorge besser als Nachsorge. Aber auch, wenn dein Körper bereits übersäuert ist, kannst du deinen Körper im Rahmen einer basischen Ernährungsweise bei der Produktion von Basen unterstützen.

Welche Lebensmittel gelten typischerweise als basisch?

Die richtigen Nahrungsmittel bilden die Grundlage jedes basischen Ernährungsplans. Lebensmittel, die als stark basisch und daher vorteilhaft gelten, sind vor allem Obst, Salate und Gemüse. Gut ist frisches Obst wie Äpfel, Birnen, Feigen, Trauben, Beeren, Kirschen, Datteln, Bananen, Pfirsiche und Aprikosen. Geeignete Salate sind vor allem solche mit Bitterstoffen – darunter Rucola, Radicchio, Chicorée und Endiviensalat. Unter die vorteilhaften Gemüsesorten fallen Karotten, Sellerie, Pastinaken, Fenchel, Tomaten, Rettich, Spinat, Kohlrabi, Grünkohl, Wirsing, Aubergine, Kürbis, Zucchini, Radieschen, Artischocke, Rotkohl, Meerrettich und Petersilienwurzel. Ebenfalls gut für eine basische Ernährungsweise geeignet sind Kartoffeln, Kräuter und Gewürze wie Dill, Ingwer, Lorbeer, Thymian, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder Brunnenkresse sowie Hülsenfrüchte. Ergänzen kannst du deine basischen Mahlzeiten zum Beispiel durch Sojaprodukte oder Nüsse wie Mandeln, Maronen oder Haselnüsse. Beim Kochen solltest du darauf achten, hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl oder Walnussöl zu verwenden.

Hier ein Überblick aller weiteren Lebensmittel, die sich für eine basische Ernährungsweise eignen:

  • Zitrusfrüchte, Wassermelone, Heidelbeeren
  • Feldsalat, Kopfsalat, Eisbergsalat
  • Gurken, Brokkoli, Paprikaschoten, Pilze, Spargel, Erbsen
  • Kefir, Buttermilch, Molke, Tofu, Naturjoghurt, Frischkäse
  • Rapsöl, Apfelessig, Sonnenblumenöl
  • Kakao, Wein, Grüntee

Wie lässt sich eine basische Ernährungsweise im Alltag umsetzen?

Nachdem wir uns angesehen haben, welche Lebensmittel für eine basische Ernährungsweise geeignet sind, fragst du dich nun vielleicht, wie es dir in deinem hektischen Alltag gelingen soll, dich basisch zu ernähren. Bei der Umsetzung kann dir zum Beispiel ein Basische Ernährung Wochenplan mit passenden Basische Ernährung Rezepten helfen. Er zeigt dir beispielhaft, wie du eine basische Ernährungsweise im Alltag ohne Probleme umsetzen kannst. Passende Detailinformationen findest du auch in einer geeigneten Basische Ernährung Tabelle. Unterschieden wird in diesem Zusammenhang zwischen PRAL-Tabellen, ganzheitlichen Tabellen und pH-Wert-Tabellen. Die PRAL-Tabelle wurde von den Chemikern Thomas Remer und Friedrich Manz entwickelt. PRAL steht für Potenzial Renal Acid Load. Die Tabelle gibt die potenzielle Säurebelastung der Niere durch ein bestimmtes Nahrungsmittel an. Leider beschränkt sie sich aber zu sehr auf Säuren, die über die Niere ausgeschieden werden und weniger auf organische Säuren, die ebenfalls Einfluss auf deinen Säure-Basen-Haushalt haben. Für den Alltag einer basischen Ernährungsweise ist sie daher eher ungeeignet. Ähnlich sieht es bei den pH-Wert-Tabellen aus, die Lebensmittel nach ihrem Säuregehalt einordnen. Das Problem ist auch hier, dass sie eher einseitig gehalten sind. Ganzheitliche Tabellen verwenden die beiden vorigen Tabellentypen zwar als Grundlage, lassen aber auch andere Erkenntnisse über Säuren und Basen mit einfließen. Unterschieden wird dabei zwischen guten und schlechten Säurebildern. Die guten Säurebilder liefern dem Körper neben ihrer Säure auch wichtige Vitamine und essenzielle Spurenelemente. Die schlechten Säurebildner, darunter Fleisch, Milchprodukte, Alkohol, Weißmehlprodukte und Koffein, solltest du hingegen so selten wie möglich zu dir nehmen, weil sie deinen Stoffwechsel übermäßig belasten. Ergänzend kannst du sogenanntes Basenpulver auf Grundlage von Lactose, Mineralsalzverbindungen und Saccharose zu dir nehmen, das ebenfalls dabei helfen kann, den Säureüberschuss in deinem Körper auszugleichen. Experten für die basische Ernährungsweise empfehlen, den Fokus einmal wöchentlich auf rein basische Mahlzeiten zu legen. Zusätzlich kannst du an diesen Tagen einen Liter Basenbrühe aus Möhren, Sellerie oder Kartoffeln trinken.

Welche konkreten Tipps können in der Praxis hilfreich sein?

Du würdest die basische Ernährungsweise nun selbst gerne einmal ausprobieren? Um dir dabei zu helfen, das Verhältnis von basen- zu säurebildenden Lebensmitteln in Höhe von 80 zu 20 Prozent problemlos in die Praxis umzusetzen, möchten wir dir hier noch einige konkrete Tipps mit an die Hand geben. Erstens: Frische Kräuter sind nicht gesund, sondern peppen auch jede Mahlzeit auf. Zögere daher nicht, auch ruhig einmal etwas Neues auszuprobieren – so zum Beispiel Dill im Kartoffelbrei, Koriander in der asiatisch angehauchten Ingwer-Kartoffel-Suppe oder Pfefferminze im Salat. Dasselbe gilt für Nussmus, das sich hervorragend zum Andicken von Soßen eignet – und noch dazu eine herrlich cremige Konsistenz hat. Achte hier lediglich darauf, dass das Mus, für das du dich entscheidest, keinen zugesetzten Zucker enthält. Gerade anfangs, wenn du noch nicht viel Erfahrung mit der basischen Ernährungsweise gesammelt hast, kannst du mit Suppen auf Basis von Kartoffeln, Kürbis oder Steckrücken eigentlich nichts falsch machen. Und am allerwichtigsten: Damit dich die basische Ernährungsweise im Alltag nicht überfordert, solltest du in Betracht ziehen, deine Mahlzeiten vorzukochen.
Low Carb Meal Prepping hilft dir dabei, deine Ernährungsvorsätze einzuhalten – und bewahrt dich gleichzeitig davor, aufgrund von Stress oder Zeitmangel auf ungesunde Nahrungsmittel zurückzugreifen. Zudem kannst du deine basischen Mahlzeiten perfekt portionieren – und profitierst nebenbei von einer gesunden Ernährung, dank der du dich fitter, wacher und leistungsfähiger fühlst. Unsere Brotdosen aus Edelstahl helfen dir in diesem Zusammenhang dabei, die zu Hause vorbereiteten Mahlzeiten so einzupacken, dass sie bis zum Verzehr frisch bleiben und appetitlich aussehen. Im Vergleich zu Lunchboxen aus Kunststoff sind unsere Edelstahl-Brotdosen frei von unangenehmen Gerüchen und gefährlichen Schadstoffen wie BPA. Stattdessen setzen wir von Sattvii bewusst auf geruchsneutrale und ausdünstungsfreie Dichtungen aus erdöl- und plastikfreiem Silikon – ein Kunststoff, der im Gegensatz zu Plastik ungiftig und abbaubar ist. All unsere Brotdosen aus Edelstahl sind spülmaschinenfest. Sogar Backofen und Gefrierschrank können ihnen nichts anhaben. Mit Sattvii möchten wir dich in die Lage versetzen, dich im Rahmen einer basischen Ernährungsweise auch von unterwegs aus frisch, gesund und chemikalienfrei ernähren zu können.
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