Was ist nachhaltiges Design und was macht es aus

Öko-Design, Green Design oder Ecodesign - quasi eine Mischung aus Design und Ökologie. Diese Unternehmensphilosophie ist mittlerweile stark verbreitet und wir finden sie gefühlt an jeder Ecke. Ob bei Deiner Lieblingsbäckerei, bei welcher Du mittlerweile Deinen eigenen Kaffeebecher mitbringen und auffüllen lassen kannst, statt umweltschädigende Einwegbecher zu verwenden. Oder auch an der lokalen Fleisch- und Wursttheke im Supermarkt, wo Du Deine gekauften Waren in eine von Dir mitgebrachte Brotdose für die Schule Deines Kindes, statt lästige Plastiktüten packen lässt. 

Was nachhaltiges Design ausmacht und warum es so gut ist - darüber erzählen wir Dir etwas in dem heutigen Blogbeitrag.

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Auto in Halle

Ist Dein Becher beim Bäcker oder Deine Brotdose an der Käsetheke also aus einem bestimmten Material wie zum Beispiel Edelstahl hergestellt, wirst Du es immer wieder verwenden können und tust der Umwelt somit etwas Gutes.

Ökologisches Bewusstsein ist klasse und bringt uns alle ein Stück weiter, wenn es darum geht wieder im Einklang mit unserer Umwelt zu leben. 

Immer mehr Branchen und Produktwelten berücksichtigen daher heutzutage viele Aspekte wenn es um die Entwicklung eines neuen Produktes geht. Beispielsweise ist es wichtig im Design auf folgende Punkte zu achten: 

Welche Materialien möchte ich verwenden? Wie werden die Materialien hergestellt und verarbeitet? Wie viel Energie wird zur Herstellung der Materialien und des Produkts benötigt? Wie ist das Produkt verpackt und wie viel Energie kostet der Transport

Wichtig ist auch zu wissen - wie lange hält das Produkt eigentlich? Umso länger desto besser natürlich! Und lassen sich die Einzelteile nach der Nutzung trennen und wiederverwerten?

Alles wichtige Fragen, die natürlich auch eine gesellschaftliche Antworten enthalten sollten. 

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Beispielsweise wurden die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dazu verpflichtet, ab 2016 dafür zu sorgen, dass 45 Prozent aller verkauften Neugeräte recycelt werden. Ab 2019 sogar 65 Prozent

Ansicht City Skyline und Grünfläche

Umsetzung und Beispiele

Die Verwirklichung ökologischen Bewusstseins im Design kann man an verschiedenen Beispielen sehen. 

Am bekanntesten und beliebtesten ist sicherlich, das Recycling, wie es die meisten von uns kennen. Zum Beispiel anhand von Umhängetaschen aus ausgemusterten LKW-Planen der Grafik-Designer Markus und Daniel Freitag. 1993 begannen die beiden mit der Herstellung von wetterfesten Taschen für Fahrradboten. 

Eine anderer Weg nachhaltige Produkte herzustellen ist zum Beispiel die Verwendung von organisch abbaubaren Materialien, wie Mais- oder Kartoffelstärke, Bambusfasern oder biologisch abbaubaren Kunststoffverbindungen. 

Nachhaltigkeit kann sich aber auch in einem reduzierten Wasser- und Energieverbrauch bei der Produktion eines bestimmten Produkts zeigen. Wir bei Sattvii setzen zum Beispiel durch das wiederverwendbare und robuste Material unserer Edelstahlbrotdose auf den Aspekt Abfallvermeidung

Edelstahl ist umweltfreundlich, frei von schädlichem BPA, zur mehrfachen Wiederverwendung geeignet und absolut rost- sowie geruchsrückständefrei. Unsere Brotdosen für den Kindergarten zeigen ihre Robustheit vor allem auch bei den Temperaturen, die sie aushalten. Von -40°C bis +240°C lassen sich Speisen lagern und transportieren. Außerdem sind unsere Brotdosen backofen- als auch tiefkühlgeeignet

Keine grüne Romantik mehr

In einem Unternehmen gibt es viele verschiedene Positionen. Es gibt zum Beispiel Designer, Techniker, Chemiker, Marketingfachleute etc. Die Zusammenarbeit aller Positionen ist insofern wichtig, um für den Kunden ein hochwertiges Produkt zu kreieren. 

Klar - fair produzierte Produkte kosten meist ein wenig mehr, jedoch verlangen umweltbewusste Kunden auch von den Marken ihres Vertrauens diese Nachhaltigkeit und das ist auch gut so. 

So ist heute das Öko-Argument keine grüne Romantik mehr, sondern ein unverzichtbarer Baustein der Glaubwürdigkeit in der Marketingstrategie von Unternehmen. 

Grün in der Stadt

Upcycling

Aus alt mach neu! Oder sogar noch besser! “Cycling” kommt aus dem Englischen und meint, dass ein Produkt in einen Kreislauf der Wiederverwertung oder in Einzelteilen zu einem komplett neuen Produkt weiterverarbeitet wird. 

“Up” bedeutet übersetzt “auf” und meint, dass das alte Produkt praktisch durch den Vorgang des Recyclings aufgewertet und somit verbessert wird.

Das fängt schon bei kleinen Dingen an. Zum Beispiel leere Marmeladengläser. Wieso wegwerfen? Mit ein wenig Kreativität lassen diese sich zu hübschen Blumenvasen umwandeln. 

Windlichter lassen sich zum Beispiel aus alten Konservendosen basteln. Dein ursprüngliches Produkt ist somit schöner als zuvor, wird weiterhin verwendet und nicht unnötig entsorgt. 

Kleidung aus wiederverwendetem Plastikmüll und PET, die bereits erwähnten Taschen aus LKW-Planen, oder auch Dekoration aus Treibholz. Alles typische Beispiele für Upcycling

Es entsteht Abfall und dieser bietet wiederum neue Möglichkeiten für ein neues Design oder einen neuen Zweck.

Bereiche

Bei dem Begriff “Design” könnte man an so Dinge wie Mode, Luxus, Möbel oder Autos denken, richtig? Stimmt irgendwo auch, aber nicht nur. 

Wie bereits erwähnt, ist es auch wichtig Infrastrukturen, Kommunikationsabläufe, Systeme oder Dienstleistungen zu designen. Mittlerweile gibt es hierfür Experten, die dafür sorgen, dass “Design-Nischen” besonders ökologisch, green und so nachhaltig wie möglich gestaltet werden. 

So genannte Eco-Designer befassen sich mit Materialien, Langlebigkeit, Ressourcen, Energieeffizienz etc. Sie müssen versuchen so schonend, regenerativ und sparsam wie nur möglich mit der Umwelt umzugehen. 

Unsere Brotdosen für Kinder mit plastikfreier und LFGB geprüfter

Das Programm nachhaltigen Designs

Die Alliance of German Designers (AGD) erstellte die “Charta für nachhaltiges Design” als Motivation für Designer. Sie besagt, dass die Designer ökologisch, fair und trotzdem wirtschaftlich erfolgreich arbeiten sollen. 

Wenn Designer danach arbeiten, kann das Produkt letzten endes nachhaltiger, bewusster und schonender gestaltet werden. Jedoch ist dieses Programm der AGD keine Zertifizierung oder Qualitäts-Zeichnung. 

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Designer in gewisser Weise Verantwortung tragen. Nämlich eine Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, der Umwelt und den Menschen. 

Allerdings ist nachhaltiges Design auch ein Prozess und wir stecken mittendrin. Am besten wäre natürlich eine langfristige Verbesserung von bereits existierenden Produkten und Prozessen.  

Glaubwürdigkeit

Marken und Labels müssen verschiedene Kriterien erfüllen, damit sie sich auch “nachhaltig” nennen dürfen. Hierzu zählen kurze Transportwege, nachhaltige Materialien, ressourcenschonende Produktionsverhältnisse

Vertrauenswürdige Zertifikate, die dir helfen ein nachhaltiges Produkt besser zu erkennen sind beispielsweise das FSC Gütesiegel, das PEFC-Gütesiegel, ÖkoControl oder “der blaue Engel”. 

Edelstahl Brotdosen nachhaltig

Wir hoffen wir konnten Dir in unserem heutigen Blogbeitrag einen guten Einblick in das Thema “nachhaltiges Design” geben. Solltest Du noch weiter Fragen oder Anliegen haben kontaktiere uns gerne und jederzeit!

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